GerontoNet abgleitet von „Gerontologie“ als interdisziplinäre vernetzende Wissenschaft.
Die Gerontologie beschäftigt sich mit der Beschreibung, Erklärung und Modifikation von körperlichen, psychischen, sozialen, historischen und kulturellen Aspekten des Alterns in allen Lebensphasen und damit verbunden alterstypischen nicht-übertragbaren Erkrankungen (NCD).
Nicht-übertragbare Erkrankungen sind heute die Haupttodesursache weltweit. Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und Atemwegserkrankungen machen über 80% der NCD-bedingten Todesfälle aus1.
1Quelle: Robert Koch-Institut, 2021
01 Das Basisystem als webbasierte Anwendung
Fachliche Funktionsmodule
Behandlungspfade
Versorgungsprogramme
Telemonitoring
Assessmentpool
Medikationsplan
FHIR-Aktensystem
Technische Funktionsmodule
Föderiertes Identitätsmanagement
Identity Provider
Policy Provider
IHE-, HL7-, xDT-Konnektoren
Kommunikationsdienste
Studiendatenbank
02 Patienten-Apps
Einbindung zur Sicherung des Therapieerfolges
Patienten können je nach Versorgungsprogramm neben Diagnostikergebnissen und Therapiezielen auch die absolvierten und geplanten Therapieelemente einsehen und die App zur Kommunikation und ergänzenden Information nutzen. Zur weiteren Steigerung des Selbstmanagements können Fortschritte im Behandlungsverlauf dokumentiert und visualisiert werden.
03 Basisversion
Grundlegendes System
Mittels der bereitgestellten Standardsoftware GerontoNet stehen technische und fachliche Anwendungsmodule bereit, die über ein Web-Frontend als Nutzeroberfläche (Individualsoftware) an die Anwendungsfälle des Auftraggebers angepasst werden.
Der Zugriff auf die Anwendung erfolgt über das öffentliche Internet mit einem marktüblichen Web-Browser als responsive Web-Anwendung. Die Web-Browser werden aus Sicherheitsgründen bis zu den letzten 4 Versionen (ca. 6 Monate) zuverlässig unterstützt.
Mit GerontoNet werden Dienste zur Verarbeitung und Visualisierung medizinischer und sozialer Stamm- und Verlaufsdaten zur bereichsübergreifenden Patientenversorgung bereitgestellt. Bei der technischen Realisierung wird der Ansatz einer dezentralen Architektur verfolgt, wodurch voneinander unabhängige Anwendungsmodule miteinander interagieren können. Die technischen Komponenten, die patientenbezogene Daten verarbeiten oder deren Vertraulichkeit und Authentizität sichern, sind Bestandteil des Basis-Systems.